Mitarbeiter-Info 06/2025

Urlaubswünsche - Beigeordnetenwahlen - Antikorruption - Warnung vor Betrugsmasche

Sehr geehrte Beschäftigte,

die Sommerferien haben begonnen! Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine gute Zeit miteinander und hoffe, dass sie unbeschwerte und erholsame Urlaubstage verbringen können! Nachfolgend noch einige aktuelle Informationen.

Ihre
Kornelia Wehlan, Landrätin

Wahl der Beigeordneten

Zum Jahresende läuft die Wahlperiode der Ersten Beigeordneten aus. Das Verfahren zur Nachbesetzung ist bereits in vollem Gang. Auf die entsprechende Stellenausschreibung gab es mehrere Bewerbungen, von denen vier den formalen Anforderungen genügten. Mit drei Bewerbern habe ich in einer nicht öffentlichen Sondersitzung des Kreistags am 7. Juli die Vorstellungsgespräche geführt. Den Abgeordneten stehen somit alle Informationen zu den Bewerbungen zur Verfügung. Es ist geplant, dass sie in der nächsten Kreistagssitzung am 22. September eine Entscheidung treffen. Das Vorschlagsrecht liegt bei der Landrätin.

Über das Procedere zur Besetzung der beiden weiteren Beigeordnetenstellen hat der Kreistag zu befinden.

Berufung einer Antikorruptionsbeauftragten

Zum 1. August 2025 wird Frau Darja Tchernomazov, juristische Sachbearbeiterin im Rechtsamt unseres Hauses, als Antikorruptionsbeauftragte ernannt. Dies hat der Kreisausschuss in seiner Sitzung am 14. Juli 2025 beschlossen – ebenso wie die Abberufung des bisherigen Antikorruptionsbeauftragten, Herrn Uwe Göbel. Er hat viele Jahre eine sehr engagierte Arbeit geleistet, für die ich ihm herzlich danke. Seiner Nachfolgerin wünsche ich alles Gute für die neue Aufgabe.

Warnung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (MWAEK)

Das MWAEK hat informiert, dass laut Bundeskriminalamt Informationen über Auftraggeber und Ausschreibungsgewinner von der Website https://ted.europa.eu ausgelesen worden sind. Im entsprechenden Schreiben heißt es:

„Unter Nutzung der ausgelesenen Daten verfassten die Betrüger im Namen des Auftraggebers eine Aufforderung an die Ausschreibungsgewinner, noch offene Rechnungen zu übermitteln. Nachdem die Täter in Besitz solcher Rechnungen kommen, werden die Rechnungen so manipuliert, dass auf denen eine Kontoverbindung der Täter erscheint. Anschließend werden die manipulierten Rechnungen an den Auftraggeber/Gläubiger verbunden mit der Zahlungsaufforderung übermittelt.

Bekannt ist, dass die Täter bereits begonnen haben, manipulierte Rechnungen (meistens an öffentliche Einrichtungen) zu versenden. Leider scheint diese Methode auch durch die Nutzung von E-Rechnungen nicht gänzlich unmöglich zu sein, wenn auch erschwert.

  • Zum Schutz wird empfohlen:
  • Prüfen Sie Absender-E-Mails sorgfältig: Achten Sie auf Unstimmigkeiten wie unbekannte Domains, Rechtschreibfehler oder abweichende E-Mail-Adressen. Kontaktieren Sie den Absender bei Zweifeln direkt über bekannte, offizielle Kommunikationswege.
  • Verifizieren Sie Zahlungsaufforderungen: Überprüfen Sie Rechnungen und Bankverbindungen vor jeder Zahlung. Kontaktieren Sie den Gläubiger telefonisch über verifiziert Kanäle, um die Echtheit der Forderung und der Bankdaten zu bestätigen.
  • Schulen Sie Ihre Mitarbeitenden: Sensibilisieren Sie Ihr Team für derartige Betrugsversuche und etablieren Sie klare Prozesse für die Prüfung von Rechnungen und Zahlungsanweisungen.
  • Melden Sie verdächtige Aktivitäten: Informieren Sie bei verdächtigen E-Mails oder Rechnungen umgehend Ihre IT-Abteilung, Ihre Bank sowie die zuständigen Behörden.

Diese Warnung ist den Amtsleitungen zugegangen – ich möchte sie hiermit auch an Sie weitergeben.

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