Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt bittet alle Beschäftigten im Außendienst, sich vor Infektionen mit dem West-Nil-Virus zu schützen. Das Virus wird durch blutsaugende Stechinsekten übertragen. Hauptsächlich sind Vögel betroffen, vereinzelt kommt es aber auch zu Infektionen bei Menschen und Pferden als Fehlwirte. In Deutschland sind derzeit 18 Fälle bei Wild- und Zoovögeln bestätigt und 14 Fälle bei Pferden, darunter fallen auch 3 Fälle bei Pferden aus Teltow-Fläming aus dem nördlichen Bereich (Raum um Großbeeren, Ludwigsfelde, Blankenfelde-Mahlow). In Brandenburg wurden auch in diesem Jahr neben Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen die meisten Fälle von West-Nil-Virus-Infektionen nachgewiesen.
Pferde können wirksam durch eine Impfung geschützt werden, das empfiehlt die Amtstierärztin seit mehreren Jahren. Die Impfung wird von der Tierseuchenkasse Brandenburg finanziell unterstützt.
Für den Menschen gibt es nach wie vor keine Impfung. Schützen kann man sich nur durch vorbeugende Maßnahmen gegen Stechinsekten, dazu gehören das Tragen von langer Kleidung im Freien und die Benutzung von Antimückensprays. Außerdem halten sich Stechinsekten bevorzugt in der Nähe von Feucht- und Wasserstellen auf, solche Orte sollte man - wenn möglich - also meiden.
Weiterführende Informationen finden sich auf den Internetseiten des FLI unter: www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/west-nil-virus/
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