Alternierende Telearbeit - Informationen zum Sachstand

Informationstechnik für häusliche Arbeitsplätze

Sehr geehrte Mitarbeiter*innen,

in Ergänzung der Mitarbeiter-Information 06/2024 der Landrätin möchte ich zum aktuellen Stand der Beschaffung der IT-Technik für das Homeoffice informieren.

Die Dienststelle hat bereits im Jahr 2022 mittels der gemeinsam mit dem Personalrat beschlossenen Dienstvereinbarung zur alternierenden Telearbeit erklärt, dass allen Beschäftigten Homeoffice anzubieten ist, wenn die dafür notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind. Die finanziellen Mittel zur Umsetzung für dieses Mammutprojekt sind durch den Kreistag bereitgestellt worden. Damit wurden den aus der Pandemie gewonnen Erfahrungen und der damit einher gehenden Veränderung der Arbeitswelt, die im großen Interesse an Homeoffice bei den Beschäftigten deutlich spürbar ist, Rechnung getragen. Dadurch ist es auch möglich, den Personalaufwuchs durch Mehrbelegung über mobile Büros in der bestehenden Kubatur des Sitzes der Kreisverwaltung Am Nuthefließ in Luckenwalde abzubilden.

Seitdem haben 498 Beschäftigte einen Antrag auf Homeoffice entsprechend der Dienstvereinbarung zur alternierenden Telearbeit gestellt. Die großen organisatorischen Hürden bei der praktischen Umsetzung sind die arbeitsschutzgerechte Ausstattung mit Mobiliar und die Ausstattung mit IT-Technik. Dabei müssen IT-Sicherheits- und datenschutzrechtliche Vorgaben eingehalten werden. Die Hürden zur Begutachtung der Arbeitsplätze aus arbeitsschutztechnischer Sicht sowie die Ausstattung mit Mobiliar konnten bereits übersprungen werden.

Der Dienststelle ist es aber aktuell leider nicht möglich alle häuslichen Arbeitsplätze mit der erforderlichen IT-Technik auszustatten.

Der Hintergrund dafür ist, dass die Home-Office-Struktur während der Pandemie ausschließlich für systemrelevante Bereiche eingerichtet wurde und nicht für die große Anzahl an Beschäftigten, die nun von zu Hause arbeiten möchten, ausgelegt ist. Darüber hinaus sind die vom Amt 17 beschafften 210 Thin-Clients, bereits vollständig entsprechend der Antragsstellungsreihenfolge, für die Ausgabe an die Beschäftigten gelistet.

Um die bestehende Citrix-Struktur angemessen zu unterstützen, hat sich das Amt 17 von der damaligen Supportfirma trennen müssen und einen neuen Partner gewinnen können, der die gestiegenen Anforderungen der Verwaltung umsetzen und unterstützen kann. Um diese Anforderung umzusetzen, wurde zusammen mit dem neuen Partner die Anschaffung einer neuen Citrix-Struktur geplant und der Serverbereich wurde bereits ausgeschrieben. Zudem wurden umfassende Systemtests für den Bereich der Thin-Clients durchgeführt, um deren sicheren Einsatz an den häuslichen Arbeitsplätzen zu gewährleisten. Die neue Lösung ist zudem für den Einsatz einer Softphone-Lösung (Telefonie über den PC) an den häuslichen Arbeitsplätzen vorgesehen.

Aufgrund notwendiger europaweiter Ausschreibungen, potenzieller Lieferverzögerungen und der derzeitigen Haushaltssperre kann leider momentan nur ein ungefährer Zeitplan für die Bereitstellung der noch benötigten IT-Technik angegeben werden. Das Ziel ist es alle restlichen Antragsteller*innen bis zum 2. Quartal 2025 mit der notwendigen Technik versorgen zu können. Aus technischen, informationssicherheitstechnischen und datenschutzrechtlichen Gründen kann es bis dahin keine weitere Übergangslösung bis zur Realisierung des neuen Systems geben.

Die aktuelle Haushaltslage macht die zügige Beschaffung der Technik nicht einfacher.

Jedoch ist es erklärtes Ziel, alle restlichen Antragsteller*innen bis zum zweiten Quartal 2025 mit der notwendigen Technik versorgen zu können. Dabei wird die Versorgung von Beschäftigten noch ganz ohne Homeoffice-Möglichkeit (sprich: ohne Guacamole-Zugang) priorisiert. Ergeben sich bereits früher weitere Möglichkeiten zur Erhöhung der Anzahl der Plätze, so werden diese genutzt. So wurden beispielsweise 20 weitere Homeoffice-Arbeitsplätze aus ausgesonderter Hardware generiert.

Hinweisen möchte ich darauf, dass weiterhin Anträge auf alternierende Telearbeit gestellt werden können. Diese werden weiterhin bearbeitet und gelistet. Sobald die neue IT-Technik verfügbar ist, wird diese bereitgestellt.

Bei Fragen stehen Ihnen die bekannten Ansprechpartner*innen zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Pfeiffer
stellvertretender Leiter des Amtes für zentrale Steuerung, Organisation und Personal

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